Allgemeines

Das Hof- und Haushuhn hat seine Stammform in dem wilden Bankivahuhn
(Gallus bankiva oder ferrugineus) aus Südostasien und gehört zur Familie der Fasanenartigen (Phasianidae). Die Geschichte gibt keine genaue Auskunft darüber, seit wann der Mensch das Huhn als Haustier gehalten hat. Das Huhn ist aber schon vor mehr als 1000 Jahren v. Chr. in Indien und China gezähmt gewesen.

Hühner besitzen eine Vielzahl von verschiedenste Lautäußerungen, die vorwiegend der Verständigung dienen und stark mit den übrigen Verhaltensweisen gekoppelt sind. So gibt es zum Beispiel: Krähen, Kollern, Girren, Gakeln, Angstgackern, Schimpfen, Legegackern, Angstschrei, Hackaufschrei, Glucken, Gurren, usw.
Durch diese Laute werden zum Beispiel der Standort der Herde bekannt gegeben, ein Revieranspruch angezeigt, mögliche Gefahren für die Herde signalisiert oder ein Zeichen für die Legebereitschaft gegeben. Dies sind nur einige Beispiele für die Vielfalt der Laute und ihrer Bedeutung.

Quelle:
Akustische Ethogramme bei Hühnern 
Die Auswirkung unterschiedlicher Haltungssysteme
Alfred Huber, D. W. Fölsch, 1978 Birkhäuser Verlag, Basel und Stuttgart

Gallus domesticus in seinem täglichen Leben 
Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde
Thorleif Schjelderup-Ebbe, Greisfwald 1921